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ATIS im Binnenschifffahrtsfunk

ATIS

ATIS spielt im Binnenschifffahrtsfunk eine zentrale Rolle, da Funkgeräte im Binnenfunk einen ATIS-Code aussenden müssen, der im Seefunk nicht verwendet wird.

Definition

ATIS steht im Kontext des Binnenschifffahrtsfunks für ein automatisches Identifikationsverfahren. Beim Funken senden Funkgeräte im Binnenschifffahrtsfunk einen ATIS-Code aus. Dieser ATIS-Code wird automatisch beim Loslassen der Sprechtaste des Funkgerätes ausgesendet und ermöglicht beim Empfänger die Identifikation der sendenden Funkstelle. Damit wird jede Aussendung im Binnenschifffahrtsfunk eindeutig einer bestimmten Schiffsfunkstelle zugeordnet.

Technischer Hintergrund

Funkgeräte, die für den Binnenschifffahrtsfunk ausgerüstet sind, sind technisch so ausgelegt, dass sie beim Beenden jeder Aussendung automatisch den ATIS-Code übertragen. Der Binnenschifffahrtsfunk arbeitet im UKW-Bereich und nutzt UKW-Funkgeräte, die speziell für diesen Dienst vorgesehen sind. Funkgeräte für den Seefunk können nicht einfach im Binnenschifffahrtsfunk eingesetzt werden, weil sie für den Binnenschifffahrtsfunk über eine zu hohe Wattleistung verfügen und beim Funken keinen ATIS-Code senden, obwohl dieser im Binnenschifffahrtsfunk vorgeschrieben ist.

Bedeutung für die SRC-Prüfung

Für Inhaber des Seefunkzeugnis SRC ist das Verständnis von ATIS wichtig, um die Abgrenzung zwischen Seefunk und Binnenschifffahrtsfunk zu kennen. In der Prüfung wird erwartet, dass Sie wissen, dass im Binnenschifffahrtsfunk ein ATIS-Code vorgeschrieben ist und dass ein übliches UKW-Seefunkgerät ohne ATIS-Funktion nicht für den Binnenschifffahrtsfunk verwendet werden darf. Auch der Zusammenhang zu Begriffen wie Binnenschifffahrtsfunk, Funkgerät und UKW-Funkgerät kann prüfungsrelevant sein.

Praktische Anwendung an Bord

Auf Fahrzeugen, die im Binnenschifffahrtsfunk verkehren, muss das verwendete Funkgerät für den Binnenfunk zugelassen und mit ATIS ausgerüstet sein. Beim Sprechen über das Funkgerät wird zunächst die eigentliche Sprachmeldung übertragen. Beim Loslassen der Sprechtaste sendet das Funkgerät automatisch den ATIS-Code, der bei der Gegenstelle empfangen und ausgewertet werden kann. So kann die empfangende Funkstelle die sendende Schiffsfunkstelle eindeutig identifizieren. Für den Schiffsführer bedeutet dies, dass das richtige Funkgerät mit aktivierter ATIS-Funktion eingesetzt werden muss, wenn im Binnenschifffahrtsfunk gefunkt wird.

Typische Prüfungsfragen oder Prüfungsfallen

Eine typische Prüfungsfalle besteht in der Verwechslung von Seefunk und Binnenschifffahrtsfunk. Prüflinge müssen erkennen, dass ein Seefunkgerät ohne ATIS-Code im Binnenschifffahrtsfunk nicht zulässig ist. Auch die Frage, wann der ATIS-Code gesendet wird, ist prüfungsrelevant: Er wird beim Loslassen der Sprechtaste automatisch ausgesendet. Zudem kann die Unterscheidung zwischen Binnenschifffahrtsfunk, UKW-Seefunkbereich und UKW-Notkanal eine Rolle spielen.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

ATIS ist vom Automatischen Identifikationssystem zu unterscheiden, das als Automatisches Identifikationssystem und Transponder AIS beschrieben wird. Während ATIS im Binnenschifffahrtsfunk einen kurzen Code zur Identifikation der Funkstelle beim Loslassen der Sprechtaste überträgt, dient das Automatische Identifikationssystem dazu, über UKW digitale Informationen zum Schiff und seiner Fahrt zu versenden, die von einem AIS-Transponder empfangen und graphisch dargestellt werden können. ATIS ist damit eindeutig dem Binnenschifffahrtsfunk zugeordnet, während AIS im Seefunkbereich als eigenständiges System genutzt wird.

Zusammenfassung

ATIS ist im Binnenschifffahrtsfunk ein vorgeschriebenes automatisches Identifikationsverfahren. Funkgeräte für den Binnenfunk senden beim Loslassen der Sprechtaste einen ATIS-Code aus, der die sendende Funkstelle eindeutig identifiziert. Seefunkgeräte ohne ATIS-Code und mit höherer Sendeleistung sind für den Binnenschifffahrtsfunk nicht geeignet. Für die SRC-Prüfung ist vor allem die Abgrenzung zwischen Binnenschifffahrtsfunk mit ATIS und dem UKW-Seefunkbereich sowie die Unterscheidung zu Systemen wie dem Automatischen Identifikationssystem wichtig.

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