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UKW-Kanal im Seefunkdienst

UKW-Kanal

Ein UKW-Kanal ist im mobilen Seefunkdienst eine festgelegte Frequenz im Bereich von 156 bis 162 MHz, auf der der Sprechfunkverkehr abgewickelt wird. Jeder UKW-Kanal besitzt eine feste Frequenz und kann im Seefunkdienst eine bestimmte, vorgeschriebene Verwendung haben.

Definition

Der Frequenzbereich zwischen 30 und 300 MHz wird als Ultrakurzwelle (UKW) bezeichnet. Für den mobilen Seefunkdienst ist darin der Bereich von 156 bis 162 MHz reserviert. Innerhalb dieses Bereichs sind einzelne Frequenzen als Funk-Kanäle festgelegt, die als UKW-Kanäle im Seefunkdienst genutzt werden. Die internationalen Seefunkkanäle tragen dabei die Nummern 1 bis 28 sowie 60 bis 88. Auf diesen Kanälen findet der Sprechfunkverkehr zwischen Schiffsfunkstellen und Küstenfunkstellen statt.

Technischer Hintergrund

UKW-Funk nutzt Radiowellen, die sich geradlinig und quasioptisch ausbreiten. Jeder UKW-Kanal ist einer bestimmten Frequenz zugeordnet, die entweder in Simplex- oder Duplex-Betriebsart verwendet wird. Auf Simplex-Kanälen wird zum Senden und Empfangen dieselbe Frequenz genutzt, weshalb hier Wechselsprechen angewendet wird. Duplex-Kanäle verwenden getrennte Frequenzen für Senden und Empfangen und dienen insbesondere der Kommunikation zwischen Schiffsfunkstellen und Landfunkstellen. Ein besonderer UKW-Kanal ist der DSC-Kanal 70, auf dem Digitale Selektivrufe als digitale Nachrichten übertragen werden.

Bedeutung für die SRC-Prüfung

Für die SRC-Prüfung müssen Prüflinge den UKW-Frequenzbereich des Seefunkdienstes, die Einteilung in UKW-Kanäle und deren unterschiedliche Verwendungen kennen. Dazu gehören insbesondere der Unterschied zwischen Anrufkanal und Arbeitskanal, die Rolle des DSC-Kanals 70 sowie die Zuordnung bestimmter UKW-Kanäle zu den Betriebsarten Simplex und Duplex. Ebenfalls prüfungsrelevant ist, dass bei Funkverbindungen zwischen einer Schiffsfunkstelle und einer Küstenfunkstelle grundsätzlich die Küstenfunkstelle den zu benutzenden Arbeitskanal bestimmt.

Praktische Anwendung an Bord

In der Praxis werden UKW-Kanäle über die UKW-Funkanlage oder Handfunkgeräte im Seefunkdienst ausgewählt. Alle Schiffsfunkstellen müssen auf dem Anrufkanal hörbereit sein und wechseln nach Annahme eines Anrufs auf einen von der Küstenfunkstelle festgelegten Arbeitskanal. Während auf einem Sprechfunkkanal ein Funkverkehr geführt wird, bleibt die GMDSS-Seefunkanlage im Hintergrund auf dem UKW-Kanal 70 für DSC-Anrufe empfangsbereit. Wenn eine Funkstelle via Digitalen Selektivruf angerufen werden kann, soll dieser Anruf über den entsprechenden DSC-Kanal und nicht über den Sprechfunk-Anrufkanal erfolgen.

Typische Prüfungsfragen oder Prüfungsfallen

Typische Fragen betreffen die Nennung des für den mobilen Seefunkdienst reservierten Frequenzbereichs, die Nummernkreise der internationalen UKW-Kanäle sowie die Unterscheidung von Anrufkanal und Arbeitskanal. Häufig abgefragt werden außerdem die Bedeutung des UKW-Kanals 70 für den Digitalen Selektivruf und der Unterschied zwischen Simplex- und Duplex-Kanälen. Eine typische Prüfungsfalle besteht darin, den Anrufkanal fälschlich als Kanal für inhaltlichen Sprechfunk zu nutzen oder zu übersehen, dass immer die Küstenfunkstelle den Arbeitskanal vorgibt.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

Ein UKW-Kanal bezeichnet zunächst nur die feste Frequenz innerhalb des UKW-Frequenzbereichs des Seefunkdienstes. Ein Anrufkanal ist ein speziell dafür vorgesehener UKW-Kanal, auf dem Schiffsfunkstellen hörbereit sein müssen und auf dem Anrufe eingeleitet werden. Ein Arbeitskanal ist ein UKW-Kanal, der nach erfolgtem Anruf für den eigentlichen Funkverkehr genutzt wird. Der DSC-Kanal ist ein UKW-Kanal, der ausschließlich für digitale Selektivrufe im GMDSS reserviert ist.

Zusammenfassung

Ein UKW-Kanal ist eine festgelegte Frequenz im Bereich von 156 bis 162 MHz, die im Seefunkdienst für den Funkverkehr zwischen Schiffsfunkstellen und Küstenfunkstellen genutzt wird. Die internationalen UKW-Kanäle sind nummeriert und teils mit klar definierten Verwendungszwecken belegt, etwa als Anrufkanal, Arbeitskanal oder DSC-Kanal. Für die SRC-Prüfung ist das Verständnis der Kanalaufteilung, der Betriebsarten Simplex und Duplex sowie der besonderen Rolle des UKW-Kanals 70 von zentraler Bedeutung.

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